Unter dem Motto „Miteinander Digital – Praxis, Partner & Impulse für Ostbayern“ ist am 30. Juni im Grandsberger Hof in Schwarzach das Hochschul-Transferprojekt „Digital Innovation Ostbayern“ (DInO) zu Ende gegangen, bei dem das Cluster Mobility & Logistics Teil des Projektkonsortiums war. Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter mittelständischer Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – vom Handwerk über IT bis zum Handel – waren mit dabei. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Beispiele zur Digitalisierung, konkrete Unterstützungsangebote sowie die Vernetzung mit regionalen Ansprechpartnern.
Vernetzung als Erfolgsfaktor
Die Veranstaltung hat vor allem eines gezeigt: Digitalisierung ist für KMU und Handwerk keine abstrakte Zukunftsfrage, sondern kann mit konkreten, alltagstauglichen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Schritt für Schritt. Besonders deutlich wurde dabei die Bedeutung regionaler Netzwerke. Viele Teilnehmende erhielten erstmals einen umfassenden Überblick über Digitalisierungsprojekte, Innovationsvorhaben, Fachkräftethemen sowie Ansprechpartner für Fördermittel. Kathrin Zellner, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz resümierte: „Viele Betriebe in Ostbayern haben längst bewiesen, wie viel Innovationskraft im Handwerk und Mittelstand steckt. Wenn wir diese Unternehmen mit den passenden Digitalisierungsangeboten und Netzwerken zusammenbringen, entsteht aus einzelnen Ideen echte Zukunftsfähigkeit für die Region. Die starken und vertrauensvollen Netzwerke der Region leisten hierzu einen wertvollen Beitrag.“
Konkrete Hilfe – direkter Nutzen
Digitalisierung braucht verschiedene Zugänge – technisch, organisatorisch und kommunikativ. Und sie beginnt nicht mit dem ganz großen Wurf, sondern häufig mit kleinen, realistischen Schritten im Arbeitsalltag. In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden in Schwarzach konkrete Maßnahmen für den eigenen Betrieb entwickeln und auch von anderen direkt umsetzbaren Ideen mitnehmen. Gleiches gilt für geeignete Förderprogramme. Welche sind passend und wie können die typischen Hürden im Antragsprozess leichter übersprungen werden? Es reicht die Kenntnis des kleinen Fördermittel-Einmaleins: Damit entstehen sofort bessere Voraussetzungen, Digitalisierungs- und Innovationsprojekte erfolgreich umzusetzen.
Ein kontinuierlicher Prozess
Das DInO-Netzwerktreffen hat Mut gemacht, Digitalisierung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess zu verstehen, der mit kompetenten Partnern erfolgreich gestaltet werden kann. Das gilt beispielsweise auch für Traditionsunternehmen, wie Edelbrandsommelier und Destillateurmeister Stefan Penninger (Alte Hausbrennerei Penninger) treffend anmerkte: „Ein traditionsreicher Betrieb zu sein, darf nicht als Argument gegen Veränderung herhalten. Im Gegenteil: Gerade, weil wir eine starke Marke und Geschichte haben, müssen wir digitale Technologien nutzen, um diese Geschichte weiterzuerzählen und neue Zielgruppen zu begeistern.“
Es bleibt am Ende festzuhalten: Durch die stärkere Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und regionalen Institutionen werden Wissenstransfer, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Ostbayern in vielerlei Hinsicht nachhaltig gestärkt. Ein Nachfolgeprojekt zu DInO ist wohl in Planung – mit einem größeren Fokus auf Künstliche Intelligenz, einem weiteren Treiber der Digitalisierung.
Über DIno
DInO ist der European Digital Innovation Hub (EDIH) für Ostbayern und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Handwerksbetriebe sowie öffentliche Einrichtungen bei der digitalen Transformation. Ziel ist es, Unternehmen den Zugang zu Digitalisierung zu erleichtern, die Innovationskraft zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu sichern. Zum Konsortium gehören neben der Technischen Hochschule Deggendorf (Leadpartner), auch die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, die Digitale Gründerinitiative Oberpfalz, das Cluster Mobility & Logistics und Baiosphere Agency. DInO wird durch die Europäische Union im Rahmen des Digital Europe Programme sowie durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Pressekontakt THD - Technische Hochschule Deggendorf
Dr. Jörg Kunz
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Pressekontakt Cluster Mobility & Logistics
Maria Hirschberger
maria.hirschbergertechbase.de
https://www.mobilitylogistics.de/mobility/nachhaltige-mobilitaet/projekt-dino


